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Chemikalienschutzanzüge (CSA) kommen bei Gefahrguteinsätzen zum Einsatz. Der Träger des CSA ist dabei vollkommen von seiner Umwelt isoliert und kann somit auch in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierten Bereichen bzw. Gebieten arbeiten. Zur Atemluftversorgung wird von dem CSA-Träger ein Umluft-unabhängiges Atemschutzgerät unter dem Anzug getragen.
Die Einsatzzeit ist für den Träger des CSA aufgrund der hohen körperlichen wie auch psychischen Belastung auf max. 20 bis 25 Minuten begrenzt. Hinzu kommt noch die Zeit, die für die Dekontamination des Anzuges benötigt wird. Im Einzelfall kann auch die Beständigkeit des Anzuges von bestimmten Chemikalien die Zeit verringern.
Der CSA ist nicht gegen alle Stoffe resistent. Vor jedem Einsatz sollte die vom Hersteller mitgelieferte Beständigkeitsliste gegen den vorhandenen Gefahrstoff abgeglichen werden. Auch sollte Wärmeeinstrahlung sowie die zum Beispiel beim Austritt von Gasen mögliche Vereisung durch Kälte unbedingt vermieden werden.
Weiters sind scharfe Kanten oder Gegenstände eine Gefahr für den CSA-Träger, denn diese können das Material des Anzuges beschädigen und somit würde sich der Träger kontaminieren.
